Die Bilder vom Shooting sind schon angekommen,

ich freue mich riesig..

 

ich finde sie Wundervoll....

 

mein wunderschöne Pony perfekt in Szene gesetzt..

 

http://www.viaequi.com/album-2074691.html

 

hier der Link mit allen Fotos

 

und hier der Link der Fotografin:

 

http://treasureicious.weebly.com/

 

 

viaEqui

Saturday, 2. june 2012 6 02 /06 /Juni /2012 19:20
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Getreu meinem Motto, möglichst viel Abwechslung für uns möchte ich Jumanah im Herbst einspringen.

Mit Trabstangen und einem Cavaletti habe ich sie ja bereits bekannt gemacht, zuerst eine Stange am Boden, danach 3 ( bei 2 ist die Versuchung fürs Pferd zu gross zu springen)  und weiter ausgebaut.

Nun geht es darum einen Schritt weiter zu gehen, was sich natürlich auch anbietet ist freispringen.  All die Arbeit aber nur für ein Pferd ist ein wenig übertrieben

 

Daher machen wir dies an der Longe.

 

Zuerst habe ich sie natürlich lange und gründlich eingewärmt mit zügigem vorwärts auf grossen Linien und wenig Korrektur zur Biegung, schliesslich haben wir heute einen anderen Fokus,

ich habe es so aufgebaut das ich auf einer Volte an der Bande ein Cavaletti gestellt habe mit den Flexischläuchen unter dem Cavaletti als Sicht Hilfe und auch mit je 2 an der Seite damit der „sprung“ visuell eingegrenzt wird.

 

Vis a vis auf der offenen Volte habe ich Trabstangen angeordnet auch hier besteht es nicht nur aus Stangen sondern aus einem halbhohen cavaletti und der Rest besteht aus den Flexschläuchen, dies weil es für mich halt angenehmer ist da ich nicht so viel schleppen muss.

 

Ganz wichtig beim Beginn mit Sprüngen zu arbeiten ist das wir es dem Pferd wirklich sehr einfach und einladend machen. Wir sollten versuchen es nicht so weit kommen zu lassen das unser Pferd ein Grund sieht stehenzubleiben  oder sich überfordert fühlt.

 

Daher beginne ich wie überall immer sehr klein, also so wie sie es kennt mit dem Cavaletti als Stange am Boden, nachher wird’s halbhoch gestellt und dann auf die Maximal Höhe,

ich lasse sie dies im trab und Galopp überwinden , treibe sie aber nicht gross, sie muss es völlig Locker und selbstverständlich überwinden.

 

Dies hat Jumanah einmal mehr mit Bravour gelöst, nach richtig schön gelungenen Hüpfern und schönem taxieren von ihrer Seite gab’s natürlich auch viel Lob und auch mal ein Leckerli.

Die Trabstangen habe ich dann weggeräumt und dafür ein 2tes Cavaletti auf das vorhanden gestellt, auch hier wieder niedrig begonnen.

Ich habe es aber auch nicht auf das Maximum gestellt sondern in der Mitte sein lassen, sie hat so wunderbar mitgemacht und ist im Trab und auch im Galopp ruhig gesprungen..

Dies ist mehr als ich mir erhofft habe und wir knüpfen das nächste mal da an…

 

Den wir dürfen als Ausbilder und Mentoren unserer Pferde niemals vergessen, wir haben Zeit und kommen schneller ans Ziel wenn wir unserem Partner die Chance lassen die gestellte Aufgabe zu verstehen.

Besser wir gehen ein wenig langsamer vor als zu schnell, den Überforderung lässt sich nicht so schnell wieder ins Lot bringen.. Unterforderte kann man einfach mehr fördern J

Friday, 1. june 2012 5 01 /06 /Juni /2012 09:38
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Gestern haben wir Fotos gemacht,

ich habe Jumanah dazu schön herausgeputzt und sogar die Mähne eingenäht.

 

Ich dachte ich stelle dazu einmal eine Anleitung ein wie man dies macht, ist nämlich sehr einfach und mir persönlich gefällt es besser als mit Gummis.

 

 

 

Was benötigen wir dazu?

 

Ich benötige Folgende Utensilien:

 

20120530_155957.jpg

 

Ich benutze immer Sternfaden da dieser sehr robust ist, bei schimmeln gibt’s den Faden auch in Weiss.

 

Am besten feuchtet ihr die Mähne vorher gut an mit einem Schwamm.

Dann nehmt ihr einen Stabile Aufstiegshilfe oder ähnliches damit ihr die Möglichkeit habt die Zöpfe gegen oben zu Zöpfeln.

Ganz wichtig ist das die Abstände immer gleich sind und gerade gezogen. Ansonsten verzieht es Optisch den Hals und sieht nicht sauber aus.

 

Mit der Haarklammer können die nicht benötigten Haare aus dem Weg gehalten werden, ausserdem wichtig damit die Zöpfe halten genügend stark anziehen und sehr Satt flechten, ansonsten fallen die Zöpfe schnell auseinander und man kann sie nicht gut aufrollen.

 

So wird dann je nach Geschmack die Dicke der Abstände variiert, ich mag eher grosse Dicke Zöpfe, daher habe ich eher grosse abstände. Zum Messen eignet sich sehr gut der 3Zackige Kamm. Ihr könnt damit entweder ein abstand, 2 oder gar 3 abmessen und danach sehr schön den „Scheitel“ ziehen.

 

 

 

Auch hilfreich wenn ihr nach dem abschliessen des Flechtens die unteren Haare gleich umschlägt und das Gummi so befestigt, erstens stehen dann weniger Haare im Weg und ausserdem können wir so den Faden besser befestigen.

 

 20120530_155934.jpg

 

 

Wenn alle Zöpfe geflochten wurden geht’s darum die Zöpfe aufzurollen, dazu geht bitte wie folgt vor:

 

Als erstes wird ein genügend langer Faden auf eine Stumpfe grosse Nadel aufgezogen, danach wird der faden am unteren teil des Zopfes festgeknotet.

So:

 

20120530_160020.jpg

 

Als nächstes beginnt man mit dem Einrollen des Zopfes, nach jedem Umgang sticht man mit der Nadel einmal durch den Ganzen Zopf:

 

20120530_160053.jpg

 

  

Dies führt man so lange weiter bis man ganz am Ende ist und der Zopf schön satt am Halsansatz sitzt.

 

 20120530_160118.jpg 

 

Nun müsst ihr nur noch einige Male wild hin und her stechen durch den Zopf hindurch damit alles schön hält,

 

Faden abschneiden und so sehen dann die Resultate aus:

 

 

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Man kann nach Belieben auch noch Swarovski Steinchen oder Perlen in die Mähne einnähen..

 

New-Image.JPG

Thursday, 31. may 2012 4 31 /05 /Mai /2012 11:31
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Wunderschönes Wetter hatten wir dieses Wochenende, darum hier mein erstes kleines Reitvideo von Jumanah und mir:

 

http://www.youtube.com/watch?v=NlDjWlh22VQ&feature=plcp

 


 

 

Tuesday, 29. may 2012 2 29 /05 /Mai /2012 20:20
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Nach der Reitstunde waren wir “gemütlich“ ausreiten. Wir waren ca 45 Minuten im Schritt unterwegs und dies möglichst gemütlich, zudem waren wir ohne Schuhe unterwegs. Mir ist es wichtig das wir ca einmal pro Woche zusammen rausgehen ohne Schuhe damit die Hufe die Möglichkeit haben sich an die Belastung zu gewöhnen, ich schaue aber bei den Touren das wir noch viel auf weichem Boden unterwegs sind.. Jumanah ist halt noch nicht wirklich ruhig und hat eine gewisse Grundspannung während dem Ausritt, dies ist aber auch verständlich da wir ja noch nicht lange beritten unterwegs sind und dann schon zu 99% alleine Unterwegs. In Anbetracht dessen macht sie ihren Job aber sensationell. Ab und an bleiben wir halt einfach ein paar Minuten stehen, was ich auch zulasse ohne Druck zu machen Zulasse. Gestern sind wir neben den Schweinen durch, was natürlich mit Pferden oft nicht so einfach ist. Ich habe sie einfach lange gucken lassen und sie lief dann freiwillig weiter.. Zudem hat sie sich das erste mal mit den Füssen in den See gewagt…

 

20120523_170016.jpg

 

 

Ausserdem finden wir unterwegs immer wieder klein Aufgaben für Jumanah wie diese Baumstämme die ich sie im Schritt überwinden lasse, in einer solchen Situation lasse ich ihr die Zügel lange damit sie sich selber einen Weg sucht.

Sie macht das wirklich schon sehr  gut und lernt auch immer besser hinzuschauen. Ab und an ist sie vor lauter herrjeses fast am über Baumwurzeln stolpern..

 

 

20120523_172550.jpg

Thursday, 24. may 2012 4 24 /05 /Mai /2012 15:18
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Endlich einmal eine Reitstunde welche weder im Regen noch Im Orkanartigen Winden untergegangen ist..  sogar die Sonne  hat einmal hinter den Wolken hervorgeschaut, das waren doch schon tolle Vorzeichen ..

 

Ich bin schon ca 10 Minuten vor dem Eintreffend es RL aufs Viereck gegangen damit ich mit ein wenig ein wärmen konnte, den noch immer finde ich es wichtig das auch der Reiter sich ein wenig einturnt um dem Pferd und auch mir die kommende Arbeit zu erleichtern.  Wenn ich hüpfenderweise neben Jumanah bin ist sie noch immer recht irritiert, doch wird sie sich auch noch daran gewöhnen.

 

Ich habe mir ein kleines Warm Up zusammengestellt welches meine „Problemzonen“ welche viel Spannung haben  ein wenig Lösen.

 

Seit dem Letzen Besuch von Martin war ich 2 mal auf dem Platz und habe daran gearbeitet was wir das Letze mal besprochen haben, Hauptthema ist immer noch Takt, Takt und noch mal Takt.

Dazu hilft es aber nicht wenn ich mich nur darauf Fokussiere sondern ich muss mir ja überlegen was hilft um den Takt zu verbessern?

 

Dem Zuvor gestellt ist einmal eine Analyse der Situation, wann verliert sie ihren Rhythmus?  

-          Nach dem Übergang Galopp/Trab

-          Bei Figuren wie aus dem Zirkel wechseln ( Verlust der Balance, auf die Schulter fallen beim umstellen)

 

Daher habe ich ihr ja auch den Seitwärtstreibenden Schenkel erklärt damit ich ihr besser helfen kann wenn es sie völlig aus der Balance wirft, zudem habe ich beim Umstellen aus der Volte kommen ganz fein mit der Gerte an der Schulter gearbeitet um sie daran zu erinnern dass sie nicht voll auf die innere Schulter hängen soll. Sie hat noch ein wenig Respekt vor der Gerte aber damit wird sie auch noch lernen umzugehen

In der Reitstunde haben wir nun auch noch eine einfache Schlangenlinie eingebaut welche uns extrem geholfen hat.

Bei den Übergängen bremse ich sie sofort mit den leichttraben aus indem ich viel langsamer aufstehe. So dass sie versteht das ich nicht möchte dass sie einfach weiterrennt.

 

Diese 2 Lektionen haben bereits Früchte getragen und wir hatten heute wundervolle Momente wo ich bereits erahnen konnte wie es sich anfühlen kann wenn wir ein paar Schritte weiter sind..

WUNDERBAR, ein paar Tritte im Trab waren einfach nur sensationell, erhaben und schön schwingend,

 

doch leider habe ich mich dadurch gleich verleiten lassen…

 

Wir wollten noch ein paar Galoppsequenzen einbauen, doch hats ein paarmal nicht wirklich funktioniert…

Wir haben dann auch recht schnell herausgefunden warum, nun bin ich schlauer und der Fehler passiert mir nicht mehr…

Ich bin durch den tollen Trab tief im Sattel gesessen und habe nicht ganz leicht entlastet,  sie ist halt trotzdem noch nicht lange unter dem Sattel und hat die Kraft noch nicht mich so in den Galopp mitzunehmen, dann kommt sie automatisch ins Rennen und ich verliere natürlicherweise ein wenig den Sitz.

Sobald ich wieder leicht entlastet habe ist sie wieder wie eine 1 angaloppiert..

 

Also eine Durchwegs tolle Stunde mit Jumanah welche wunderbar mitgearbeitet hat.. der Lerneffekt war einmal mehr toll

So macht Reitunterricht Spass und nur so sollte es sein,

 

denn wenn sich etwas nicht gut anfühlt, wen ihr in Reitstunden merkt das es dies einfach nicht sein kann, sucht einen anderen Weg

es gibt ihn…

 

Wednesday, 23. may 2012 3 23 /05 /Mai /2012 09:03
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Seit gestern Ross Jumanah recht stark,

 

und wie es dann halt so sein kann ist nicht immer alles so einfach wie an „normalen“ Tagen.

Daher war ich Ausreiten und habe es vorgezogen nicht zu arbeiten, wir waren den vorderen Tag einmal auf dem Platz und haben das Schenkelweichen geübt und sie hats wie so oft innerhalb ein paar Minuten bereits verstanden was mir einmal mehr beweist das Vorbereitung und langsames vorgehen einfach sehr viel ausmacht.  Von daher war das Wochenziel schon erreicht und ich dachte wir könnten gemütlich draussen Bummeln gehen,

 

tja daraus wurde dann nicht so viel.

Bereits beim wegreiten wollte sie bei der ersten Kreuzung nicht den Weg nehmen den ich wollte,  und so gabs dann die erste Diskussionen welche sie dann auch sofort mit Buckeln quittierte wenn der Schenkel kam.

Dass sind dann so Momente wo auch Jumanah einen Klaps mit der Gerte  oder momentan mit den langen Westernzügel auf den Hintern kassiert.

Dies kann und werde ich nicht akzeptieren, ich gebe acht dass wenn sie schon eine solche Phase hat möglichst die Beine weg zu lassen und nicht viel zu arbeiten dann aber solche in Trotziges Wehrverhalten wird nicht geduldet.

 

Wir hatten in den ersten 15 Minuten noch ca 3 mal ein solche Diskussionen mit kleineren Bockereinen und wenn sie stehenbleiben musste sogar mit kleinen Ansätzen zum Steigen,  doch davon lasse ich mich nicht beirren und bleibe  beim von mir ausgesuchten Weg und auch stehenbleiben muss sie einfach lernen.

Das geht ihr im Moment extrem gegen den Strich..

Ich bin dann relativ schnell ein sehr gutes Stück frisch vorwärts getrabt so das ein Teil Power draussen war. Danach hatten wir die ganze restliche Stunde keinerlei Diskussionen mehr zusammen.

 

Stellenweise bin ich auch kurz ein paar Minuten gelaufen, dies natürlich um ihren Rücken zu entlasten und auch um unterwegs kleinere Arbeitseinheiten einzubauen wie ein Schulterherein, ein parken vor Baumstämme und führübungen.

 

Ab und an hinterfragt sie nun halt schon ob es denn wirklich ernst ist was ich von ihr verlange, normalerweise reicht auch ein Konsequentes darauf bestehen vollkommen, momentan ist sie aber voller Tatendrang, es kann ihr fast nicht schnell genug gehen..

 

Wie bei kleinen Kindern muss sie aber auch lernen das es nicht immer nur nach dem eigenen Kopf geht und vor allem manchmal auch langsame Sachen geübt werden die dem Bewegungsdrang der Jugend nicht entgegenkommt.

Je mehr kraft Jumanah bekommt, desto grösser wird meine Aufgabe sein diese Balance mit ihr gut zu halten und sie durch Routine und langsame Übungen ohne Frust durchzuführen..

 

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Sunday, 20. may 2012 7 20 /05 /Mai /2012 16:36
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Ich habe mir lange überlegt wie ich meine Equine Fusions gut verstauen könnte so dass sie auch schnell trocknen wenn sie einmal Nass sind.

 

Ich hätte viele Gute Ideen gehabt wie ich es machen könnte, doch alle waren mit Aufwand verbunden für welchen ich schlussendlich einfach doch zu faul war.

Am Freitag war ich dann in der Landi und hatte die Zündende Idee.

Schnell montiert, hält und es kommt überall schön Luft an die Schuhe.. perfekt:

 

 

20120518_154020.jpg

 

20120518_154009.jpg

 

Zudem noch ein kleines Update zum Abrieb, die Schuhe sind nun schon lange sehr regelmässig in Gebrauch und dies auf allerlei wegen, von Schotter über Asphalt. Ich bemerke noch kaum abrieb und sie sehen noch immer aus wie neu..

 

20120514_191332.jpg

Sunday, 20. may 2012 7 20 /05 /Mai /2012 16:12
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Langsam aber sicher sind Jumanah und ich soweit das wir uns an die nächste grosse Knacknuss bei der Dressurmässigen Arbeit heranwagen.

 

Zirkel reiten..!

 

Nun denken sicher einige ja aber das tun wir schon, ja tun wir doch noch nicht korrekt..!

warum?

Ganz einfach was ist eine Grundvoraussetzung das ein Pferd einen Zirkel laufen kann?

 

Sicher, einerseits die Gymanstizierung doch andererseits noch viel wichtiger, die Diagonale Hilfegebung..

 

Wie soll ein Pferd sonst verstehen können was ich da mit meinen Beinen versuche? Klar ein Pferd lernt schnell über Try and error was ich da genau haben möchte, doch der sicherer Weg ist es dem Pferd wie einem Kleinkind zu erklären was ich bezwecke.

 

Immer wieder schockierend für mich mitzuerleben wie Menschen Pferde mit keiner oder kaum Ausbildung kaufen und dann erwarten das ein Pferd den inneren biegenden Schenkel versteht, dass es weis was ein seitwärtstreibender Schenkel ist und was ein verwahrender.

 

Doch wie ein kleines Kind noch nichts mit den Buchstaben anfangen kann geht es unserem Pferd.. daher sind wir in der Pflicht ihm das so zu erklären was es zu tun hat, dazu müssen wir Reiter aber genau wissen wie sich erstens eine Lektion anfühlen müsste und vor allem wie die Hilfegebung ist.

 

Schlussendlich ist es nicht wichtig wie genau ihr die Lektionen reitet ( Gewicht innen, aussen mit mit dem Zügel etc etc)  sondern das sie fürs Pferd logisch gemacht werden und immer die gleichen sind….

 

Zudem sollten die Lektionen Logisch aufgebaut werden, um in ein Schenkelweichen zu kommen muss ich nun als erstes dem Pferd den Seitwärts treibenden Schenkel erklären.

Ich hab mein Pferd ja bereits bei der Täglichen Arbeit am Boden und sogar im Stallgang mit der Region wo mein Bein seitwärtsweisend wirkt vertraut gemacht und sie weiss das Druck in der Region ein ausweichen der HH zur gegenüberliegenden Seite hervorrufen soll.

 

Nun muss ich dies noch vom Boden in den Sattel Transportieren. Dazu stelle ich mein Pferd auf dem 2ten oder gar 3ten Hufschlag hin, biege  leicht mit der Hand im Genick und gebe die Hilfe mit dem Bein.

Bei jedem getätigtem Schrittchen sofort loben .. dies sollte mit möglichst keinerlei Hektik oder Nervosität gekoppelt sein.

 

So lernt das Pferd den seitwärtstreibenden Schenkel am besten kennen,

dies habe ich mit ihr schon 2 mal geübt. Sie möchte mir nun natürlich schon wieder die Hilfen vorwegnehmen, ist ja eine fleissige. Sie muss aber lernen das es Schrittchen für Schrittchen geht und ich dies anzeige…

darum druck, ein schritt, loben und pause.

Das nächste mal werde ich bereits ein Schenkelweichen abfragen. Mal schauen wie sie das meistern wird…

 

 

Zudem habe ich nun den Schritt gemacht und beim Ausreiten auf Sidepull umgestellt, sie lief bisher draussen am besten damit. Sie war sehr ruhig und akzeptierte die Hilfen sehr schön…

Toll, so haben wir Abwechslung und beim Ausreiten mag ich die Westernzügel…

 

 

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Tuesday, 15. may 2012 2 15 /05 /Mai /2012 10:59
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Hat auch mal Jumanah.

 

Bisher hatte ich noch nicht so viel Glück beim Wetter für die Reitstunden, es hat einmal mehr geregnet und gewindet.

Jumanah war an dem Tag nicht sonderlich begeistert,  das erste mal wo sie nicht so gut mitgemacht hat wie gewohnt.

Sie war maulig und triebig.

 

Das macht aber absolut nichts und kann es auch mal geben wär ja ansonsten schon fast zum Fürchten.

 

Trotzdem sind wir vor allem beim Galopp schon viel weiter und besser unterwegs. Sie zeigt sich schön ausbalanciert und mit aufwärtstendenz,  was ja nicht selbstverständlich ist da sie noch immer überbauen ist.

Ich habe nun ja auch Sattel gewechselt und bin nun mit einem Wintec VS unterwegs mit Cair System,  er ist zwar länger als der vorherige aber ich kann viel besser sitzen und ihr mehr Stabilität geben.  Vor allem die Galopparbeit ist nun eben viel Lockerer und angenehmer.

 

Da sie an dem Tag der Reitstunde  unter ihrer gewohnten Form war, dachte ich es wäre Zeit ihr wider ein paar freie Tage zu gönnen.

Ein Junges Pferd welches unter normalen Umständen so Motiviert mitmacht hat einen Grund warum es sich ein wenig ziert, sei es das Wachstum oder auch Zahnen, vielleicht ein wenig Muskelkater oder einfach nicht so viel Bock auf Arbeit. Ich finde da sollte mann Rücksicht drauf nehmen und halt auch dem Pferd solche Launen oder eben auch Unwohlsein zugestehen.

Ich habe schon oft um mich herum beobachtet das in solchen Momenten der Mensch danach gleich wieder daran arbeitet um das Problem zu beheben, meiner Erfahrung nach ist es aber gar keines wenn wir es nicht zu einem machen und es halt eben einfach hinnehmen anstatt dem Pferd den „Gang“ wieder einlegen zu wollen.

Auch hier ist Rücksicht von Seiten des Menschen gefordert, ein Motiviertes zufrieden Pferd gibt es nicht umsonst es wird so gemacht..

Ich habe sie dann 3 Tage nur ein wenig geputzt und bin mit ihr Grasen gegangen. Danach war ich  bei Wind und Regen alleine ausreiten, nun sie war recht Motiviert und aufgeweckt aber Brav und anständig.

Da sie aber draussen noch immer meint sie müsse vor allem im Trab den 5 Gang einschalten und findet sie sei doch ein Traber, habe ich ihr nun ein Seil um den Hals gelegt mit welchem ich Bremsend einwirken kann.

Sitzhilfen kommen da oft nicht mehr so gut an und nun kann ich auch damit bremsen.. Spannend wie gut die meisten Pferde da drauf reagieren..

 

 

 

 

 

 

Monday, 14. may 2012 1 14 /05 /Mai /2012 13:11
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cc ADSC 0659 
 
Die Klassische Reitkunst ist die Fähigkeit, das Pferd durch Güte und logisch aufgebaute Übungen, die auf den Naturgesetzen von Gleichgewicht und Harmonie basieren, so auszubilden, dass es sich zufrieden und selbstbewusst dem Willen des Reiters unterwirft, ohne dass sein natürlicher Bewegungsablauf auf irgendeine Art darunter leidet.

 (Zitat aus "AUS RESPEKT")   

 

 Mit diesen Worten im Hinterkopf bilde ich mein Jungpferd Jumanah aus. Wenn ihr uns auf unserem Weg begleiten möchtet seit ihr Herzlich eingeladen ab und an auf unserem Blog vorbeizukommen...  

Was bisher geschah:

 Jumanah ist eine 4 Jährige deutsche Reitponystute welche ich aus einer wunderbaren kleinen Zucht aus Norddeutschland gekauft habe.

Sie wurde letztes Jahr mit 3 Jahren für 3 Monate angeritten und fand danach den Weg zu mir in die Schweiz, den ich bin extra wegen ihr nach Deutschland geflogen und es hat sich gelohnt.

Ich habe sie gesehen und mich sofort in sie Verliebt..

die Monate bis und mit Frühling 2012 wo Jumanah 4 Jahre alt wurde haben wir Investiert um sie auf das weitere reiterliche Leben vorzubereiten und uns kennenzulernen.

Wir haben vom Boden gearbeitet, den Grundgehorsam gefestigt, sind viel zusammen spazieren gegangen und noch viel mehr, all dies könnt ihr hier nachschlagen.

 

Seit April sind wir nun wieder beritten unterwegs und nehmen zusammen die weiteren Ausbildunsgschritte in Angriff.

Zum grössten Teil sind wir noch draussen in der Natur unterwegs wo Jumanah lernt sich auszubalancieren und sich ihre Sehen und Muskeln langsam stärken können.

Circa einmal die Woche sind wir aber auch auf dem Viereck und arbeiten an Feinheiten. Dies sind aber noch sehr kurze Sequenzen.

 

Wohin unser gemeinsamer Weg führen wird werden wir die folgenden Jahre zusammen entdecken, ich freue mich sehr darauf

 

Viel Spass beim Lesen….

 

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